Mein Superfood-Frühstück: Acai-Bowl

Acai-Bowl

(Werbung mit Europa Apotheek) Sogenannte “Superfoods” sind ja seit einiger Zeit in aller Munde. Doch was genau sind eigentlich Superfoods? Superfoods (wie Chia-Samen, Acai-Beeren, Heidelbeeren und Co.) sind allgemein gesagt: Lebensmittel, die nährstoffreicher als andere Lebensmittel sind und viel für unsere gesunde Ernährung tun. Besonders beliebt sind momentan auch Acai-Bowls, also Smoothie-Bowls zum Löffeln, getoppt mit vielen weiteren Superfoods. Als Basis dienen natürlich Acai-Beeren, entweder in Pulver-Form oder als Püree, sowie Heidelbeeren, Bananen und etwas Milch. Auch wenn Acai-Püree etwas frischer und intensiver schmeckt, ist es nur schwer in Lebensmittelmärkten zu bekommen. Alternativ kann man aber auch getrost zu Acai-Pulver greifen. Hierbei werden die Acai-Beeren gefriergetrocknet und anschließend gemahlen.

Wenn ihr euch fragt, wo ihr die ganzen Superfood-Lebensmittel herbekommt, kann ich euch die Online-Apotheke “Europa Apotheek” empfehlen. Hier könnt ihr euch nämlich auch jede Menge Superfoods, wie Acai-Pulver, Leinsamen, Chia-Samen, Matcha-Tee, Goji-Beeren und vieles mehr, einfach ganz bequem nach Hause bestellen. Ihr müsst also nicht alle Supermärkte bzw. Biomärkte in eurer Nähe abklappern und hoffen, dass es dort die Superfood-Zutaten zu kaufen gibt. Und ich weiß wovon ich spreche 😀

Heute zeige ich euch aber erstmal, wie ich meine Acai-Bowl esse. Welche Toppings ich gerne mag und wie ich selber Superfood Granola herstelle 🙂 Ein paar Infos zu den Superfood Lebensmitteln gibt es natürlich auch von mir!

Acai-Bowl

Haferflocken

Als Basis für mein Superfood-Granola dienen Haferflocken. Hafer zählt nämlich zu der gesündesten Getreideart. Und auch wenn Haferflocken recht viele Kalorien haben, gehören sie trotzdem zu den Top-Schlankmachern. Die Haferflocken enthalten nämlich zu ca. 70% langkettige Kohlenhydrate, die das Hungergefühl bremsen und ein längeres Sättigungsgefühl hervorrufen. Die langkettigen Kohlenhydrate gehen viel langsamer ins Blut und versorgen den Körper langfristiger mit Energie. Aber auch die enthaltenen Ballaststoffe helfen bei der Verdauung und halten lange satt.

Nüsse (Mandeln & Haselnüsse)

Nüsse dürfen in einem Granola meiner Meinung nach nicht fehlen! Besonders nährstoffreich sind dabei Mandeln und Haselnüsse. Mandeln bestehen zum Beispiel hauptsächlich aus einfach ungesättigten Fettsäuren. Da unser Körper diese Fettsäuren nicht selber produziert, ist es natürlich wichtig, sie über die Nahrung zu sich zu nehmen. Außerdem besitzen Mandeln eine große Anzahl an Ballaststoffen (gut für die Verdauung) und jede Menge Vitalstoffe (Magnesium, Calcium, Vitamin B). Haselnüsse haben zwar, genau wie Haferflocken, viele Kalorien, in ihnen stecken aber auch viele Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente. Vitamin B und E sind beispielsweise super für Gehirn und Nerven.

Leinsamen

Leinsamen werden aus der Lein-Pflanze gewonnen und schmecken leicht nussig. Da sie sehr viele Ballaststoffe enthalten, ist es sehr gesund, pro Tag 1-2 Esslöffel Leinsamen zu essen. Ähnlich wie Chia-Samen können Leinsamen in Verbindung mit Wasser bzw. Flüssigkeit gut im Darm aufquellen und sind gut für die Darmgesundheit. Zu viel von ihnen sollte man allerdings nicht pro Tag essen, da sie sonst auch zum gegenteiligen Effekt (Verdauungsproblemen) führen können. Zusätzlich enthalten Leinsamen aber auch noch sehr viele Omega-3-Fettsäuren und unterstützen den Körper beim Aufbau von Nerven- und Gehirnzellen.

Acai-Bowl

Superfood-Granola
Vorbereitung
10 Min.
Zubereitung
20 Min.
Arbeitszeit
30 Min.
 
Portionen: 1 Backblech
Einkaufsliste
  • 150 g Haferflocken (kernig)
  • 100 g gehackte Mandeln
  • 100 g Haselnüsse (ganz oder grob gehackt)
  • 50 g Leinsamen
  • 1 TL Zimt
  • 1 EL Sonnenblumen- oder Rapsöl
  • 3 EL Ahornsirup
  • 100 g Cranberries
So wird's gemacht
  1. Den Backofen auf 150-180°C Umluft vorheizen. Ein Backblech mit Backpapier ausstatten.

  2. Haferflocken, gehackte Mandeln, Haselnüsse, Leinsamen und Zimt mit einem Löffel gut vermischen.

  3. Öl und Ahornsirup hinzufügen und mit den anderen Zutaten gut verrühren.

  4. Das Granola auf dem gesamten Backblech verteilen und für 20 Minuten in den Ofen geben.

  5. Alle 5-10 Minuten das Granola wenden und durchrühren, damit es von allen Seiten gut bräunt und röstet.

  6. Nach dem Rösten das Granola abkühlen lassen und die Cranberries untermischen.

 

Acai-Bowl

Acai-Beeren

In Brasilien sind die Acai-Beeren bereits ein gewöhnliches Lebensmittel. Bei uns sind sie hingegen erst seit kurzem so richtig bekannt. Die frischen Beeren sind rund, klein und dunkelblau. Da sie aber keine lange Haltbarkeit haben und so keine langen Transportwege überstehen, kann man sie hier in Deutschland, wie oben bereits beschrieben, hauptsächlich in Pulver- oder Püree-Form bekommen. Die Beeren enthalten viele Antioxidantien (gut für die Zellerneuerung) und viele ungesättigte Fette wie z.B. Omega 3,6 und 9 (gut für’s Blut). Außerdem ist der Vitamin B1- und C-Gehalt viel größer als bei vielen anderen Früchten.

Heidelbeeren

Neben den Superfood-Beeren aus anderen Ländern, kann man aber auch super auf heimische Beeren, wie den Heidelbeeren zurückgreifen. Diese sind nämlich ebenso reich an Vitaminen, Mineralstoffen und Antioxidantien. Sie gehören sogar zu den höchsten antioxidativen Früchten. Außerdem sind Blaubeeren sehr kalorienarm (100g haben nur etwa 57 Kalorien).

Kiwibeeren

Die Kiwibeeren habe ich selbst erst vor kurzem probiert. Sie sind, wie der Name schon sagt, mit der bekannten Kiwi verwandt. Sind allerdings nur 2-3cm groß und haben eine ganz weiche Schale. Daher können sie auch, anders als die bekannte Kiwi, ohne Schälen und Schneiden direkt vernascht werden. Der Geschmack ist auch etwas milder und nicht so säuerlich wie bei der Kiwi. Besonderheit: Kiwibeeren haben enorm wenig Kalorien. 100g haben z.B. nur ca. 52kcal! Dafür besitzen sie aber viele Ballaststoffe und machen länger satt. Also win win 😉 Zudem sind sie reich an Vitamin C und E. Sie wirken also der natürlichen Hautalterung entgegen.

Granatapfel

Ich bin ein Riesen-Fan von Granatapfel-Kernen! Ich esse sie gerne in Bowls zum Frühstück, aber auch zu Reis-Bowls und Salaten. Die Kerne schmecken wunderbar saftig und süß-säuerlich. Besonderheit bei Granatapfel-Kernen: Sie enthalten bis zu 20 unterschiedliche Polyphenole, also sekundäre Pflanzenstoffe, die antioxidativ wirken (gut gegen schädliche Zelleinflüsse und Entzündungen). Außerdem wirken sie sich durch Folsäure und Kalium positiv auf die Muskeltätigkeit aus. Sie sind also auch Superfood für Sportler.

Acai-Bowl

Acai-Bowl
Vorbereitung
10 Min.
Zubereitung
10 Min.
Arbeitszeit
20 Min.
 
Portionen: 1 Portion
Einkaufsliste
Acai-Bowl
  • 100 g TK-Acai Püree
  • 1 Banane
  • 100 g Heidelbeeren
  • 50 ml Milch o. Kokosmilch
Toppings
  • Kiwibeeren
  • Banane
  • Granatapfel-Kerne
  • Heidelbeeren
  • Superfood-Granola
So wird's gemacht
  1. Die Banane schälen und in grobe Scheiben schneiden. Anschließend zusammen mit dem gefrorenen Acai-Püree, den Heidelbeeren und etwas Milch in einen Smoothie-Mixer oder Standmixer geben und pürieren.

  2. Das Püree in eine Schüssel füllen und mit Toppings eurer Wahl bestreuen. Zum Beispiel mit Kiwibeeren, Bananen, Granatapfel-Kernen, Heidelbeeren und Superfood-Granola. Fertig! Und guten Appetit 🙂

Anmerkungen

Wenn ihr anstelle Acai-Püree lieber Acai-Pulver verwendet, müsst ihr einfach ca. 1 TL Pulver und 50g Heidelbeeren zusätzlich nehmen (also 150g Heidelbeeren) 😉

 

Wenn ihr euch noch weiter in das Thema Superfoods einlesen wollt, kann ich euch die folgenden Artikel empfehlen: “Die Wahrheit über Superfoods” im Springlane Magazin, “Superfood: Infos und Rezepte” bei essen&trinken, “Superfoods: Heimische Alternativen zu Chiasamen, Acai und Co.” von der krankenkassenzentrale. Die Artikel enthalten nochmal viele interessante Superfood-Fakten und sind oft auch mit passenden Rezepten ausgestattet. Viel Spaß beim Schmökern!

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