Ein bißchen Wellness: Veet Spawax

Ihr glaubt gar nicht wie erstaunt ich vor ein paar Wochen war, als der Postbote mit einem riiiiesen Paket ankam 😀 Normalerweise bekomme ich nur sehr selten Pakete, und wenn, dann nur kleine Päckchen oder gepolsterte Umschläge… Ich öffnete also etwas verwundert das Paket und war umso erstaunter als ich das Veet Spawax darin sah! Wenige Tage zuvor hatte ich mir das Warmwachs-Set nämlich noch im Rossmann angeschaut 😀 Also ein wirklicher Zufall, dass ich genau dieses Produkt von Rossmann zum Testen bekam!

Nach dem Erhalt des Pakets hieß es dann erst einmal: Haare wachsen lassen! Denn eigentlich rasiere ich mich alle 3-5 Tage mit meinem Nassrasierer…Ganz schön ungewohnt also, wenn man die Stoppeln an den Beinen spürt, aber trotzdem nicht zum Rasierer greifen darf 😀 Ich sag euch, meinem Freund hat das auch nicht wirklich gefallen. Aber was muss, das muss! Und schließlich konnte ich mein Gemüt (und auch das von meinem Freund) damit beruhigen, dass ich in nur wenigen Tagen aalglatte Beine haben werde. Und das für circa 4 Wochen! Nun aber etwas genauer zum Veet Spawax!

Alsooo, das Veet Spawax * ist ein elektrisches Warmwachs-Set, dass es neuerdings in den Drogerie Märkten zu kaufen gibt (ca. 29,99€). Enthalten sind der Wachserhitzer mit Deckel und Stromkabel, ein Spatel zum Umrühren/Auftragen, sowie 6 Wachsscheiben. Wirklich erstaunt hat mich, dass das Warmwachs-Set für den ganzen Körper geeignet ist und neben den Beinen auch die Achseln und die Bikinizone enthaart! Je nach Körperregion wird natürlich eine unterschiedliche Anzahl an Wachsscheiben benötigt. Deswegen kann man die Wachsscheiben, mit dem Duft aus Purpur-Lilie und Feige, natürlich auch nachkaufen (ca. 6,99€ für 6 Wachsscheiben).

Optisch ist das Veet Spawax auf jeden Fall ein echter Knaller! Farblich ist alles super aufeinander abgestimmt und als besonderes Highlight fängt das Gerät bei Stromzufuhr auch noch an zu Leuchten! Dazu noch ein paar Kerzen anzünden…und schon hat man eine entspannende Wohlfühlatmosphäre 😉

Vorbereitung

Bevor es losgeht mit dem Wachsen, müsst ihr unbedingt sicherstellen, dass eure Haut trocken ist, d.h. vorher am besten auch nicht duschen bzw. eincremen etc.! Außerdem müssen die Härchen, denen es an den Kragen gehen soll, mindestens eine Länge von 2mm haben, damit sich der Wachs gut an den Härchen festsetzt und auch alle entfernt werden. Sind alle Voraussetzungen gegeben, könnt ihr die passende Anzahl an Wachsscheiben in den Wachserhitzer geben (wieviele und wofür steht in der Beschreibung ;)) und warten, bis das Wachs zu einer glatten und cremigen Konsistenz geschmolzen ist. Ich habe mich der Einfachheit halber und weil ich ein paar Fotos knipsen wollte, einfach mal für die Unterschenkel entschieden und erwärmte 4 Wachsscheiben! Ihr hört, der Vorbereitungsprozess ist also wirklich easy und das Erhitzen dauert  bei 4 Wachsscheiben gerade mal 20 bis 30 Minuten (bei weniger Wachsscheiben natürlich auch weniger Zeit). Ein besonderer Pluspunkt: das Gerät behält während der gesamten Anwendung immer die ideale Temperatur!

Anwendung

Wenn der Wachs dann die perfekte Konsistenz hat, wird er mithilfe des Spatels einfach in Haarwuchsrichtung auf die Haut aufgetragen. Ich muss gestehen, dass man dafür erst einmal den Handgriff raus haben muss 😀 Mir ist sogar 1 bis 2 mal ein wenig Wachs auf den Boden getropft (ich sag euch: der ist echt schwer wieder abzubekommen!). Aber am Ende hatte ich den Dreh zum Glück raus!

Nachdem das Wachs kurz angetrocknet ist (ca. 30 Sekunden) wird der Streifen in einer schnellen Bewegung entgegen der Haarwuchsrichtung abgezogen. Ich als Dauer-Nassrasiererin hatte etwas Angst, dass mir das Abziehen zu sehr wehtut und ich das Gerät  aufgrunddessen nicht wirklich im Alltag benutzen würde, allerdings war die Entfernung der Wachsstreifen nur ganz leicht schmerzhaft! Könnte allerdings auch daran liegen, dass ich sehr dünne Härchen habe. Wollte euch eigentlich auch ein vorher-nachher Bild zeigen, aber die Härchen waren partout nicht auf den Fotos zu erkennen 😀

Fazit

Wie bereits oben erwähnt, finde ich die Vorbereitung des Veet Spawax wirklich einfach und schnell. Zudem fühlt sich das Wachs angenehm warm auf der Haut an und ist nicht zu heiß. Dies führte allerdings zu dem Problem, dass man das Wachs relativ zügig auftragen muss, damit es nicht fälschlicherweise auf dem Spatel fest wird 😀 Außerdem entstanden häufig Fäden, wenn man den Spatel wieder vom Bein nehmen wollte….

Der Geruch der Wachsscheiben (Purpur-Lilie und süße Feige) war leider nicht wirklich meins, ich denke aber, dass viele ihn mögen werden. Besonders überrascht hat mich, dass das Abziehen der Wachsstreifen fast gar nicht wehgetan hat, sondern nur ein wenig gezwickt hat!

Doch leider leider, hat mich das Gerät im Endeffekt nicht wirklich überzeugt, da mithilfe des Wachs nicht alle Haare an den Beinen entfernt wurden. Obwohl wirklich viele Haare mitsamt Wurzel entfernt wurden, sind am Ende überall circa ein Drittel der Härchen geblieben…Und glatte Beine für 4 Wochen ist ja nunmal das Ziel der ganzen Prozedur. Zudem war meine Haut anschließend ziemlich gerötet und ich hatte an den Beinen überall kleine rote Pünktchen. Dies könnte allerdings auch an meiner trockenen und sehr empfindlichen Haut liegen, die ist nämlich bei so ziemlich Allem besonders anfällig für Hautirritationen 😀 Ich denke ich werde das Gerät noch einmal mit längeren Härchen (1cm ungefähr) ausprobieren, mal schauen, ob es dann besser klappt 😉 Wenn euch interessiert, ob es bei meinem zweiten Versuch besser geklappt hat, dann schreibt mir einfach 😉

Wie findet ihr denn den neuen Veet Spawax? Habt ihr schon Erfahrungen damit sammeln können? 🙂 Oder entspricht der Preis nicht wirklich eurem Geldbeutel bzw. geht ihr lieber zum „Profi“?

 

 

* die Produkte wurden mir kostenlos zur Verfügung gestellt. Das Feedback entspricht meiner eigenen und ehrlichen Meinung!
Es erfolgt keine Entlohnung
 

Schreibe einen Kommentar

Pflichtfelder sind mit * markiert.